Skip to content

Die 8 Kategorien erklärt

Talentblick bewertet deinen Lebenslauf in 8 Kategorien. Hier erfährst du, was hinter jeder steckt – und was du tun kannst, um in jeder Kategorie besser abzuschneiden.


1. Grundstruktur

Was wird geprüft? Wie übersichtlich und logisch ist dein Lebenslauf aufgebaut? Gibt es klare Abschnitte? Ist der Kopfbereich vollständig? Ist die Reihenfolge sinnvoll?

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Dein Lebenslauf ist schwer zu überfliegen. Recruiter finden wichtige Informationen nicht schnell genug und springen weiter.

Was hilft?

  • Klare Abschnittsüberschriften (Berufserfahrung, Ausbildung, Skills)
  • Umgekehrt chronologische Reihenfolge (aktuellste Station zuerst)
  • Konsistente Formatierung bei allen Einträgen
  • Nicht zu viel und nicht zu wenig auf einer Seite

2. Sprache

Was wird geprüft? Wie formulierst du deine Erfahrungen? Ist die Sprache aktiv, präzise und professionell? Oder passiv, vage und austauschbar?

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Formulierungen wie "Ich war verantwortlich für..." oder "Ich habe mitgeholfen bei..." klingen schwach. Starke Lebensläufe nutzen aktive Verben und konkrete Aussagen.

Was hilft?

  • Starke Verben nutzen: entwickelt, verantwortet, gesteigert, eingeführt, optimiert
  • Vage Formulierungen ersetzen: Statt "Mitarbeit im Team" → "Koordination eines 5-köpfigen Teams"
  • Floskeln vermeiden: "kommunikationsstark", "teamfähig", "belastbar" – das sagt jeder

3. Berufserfahrung

Was wird geprüft? Sind deine Berufsstationen vollständig und nachvollziehbar angegeben? Werden deine Aufgaben und Erfolge klar beschrieben? Gibt es Lücken?

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Recruiter können nicht einschätzen, was du wirklich getan hast oder welchen Wert du gebracht hast.

Was hilft?

  • Für jede Station: Unternehmen, Zeitraum (Monat und Jahr), Jobtitel und 3–5 Stichpunkte
  • Erfolge quantifizieren: "Umsatz um 30 % gesteigert", "40 Stunden/Monat Prozesszeit eingespart"
  • Keine Ein-Wort-Stichpunkte – kurze, aussagekräftige Beschreibungen

4. Ausbildung

Was wird geprüft? Sind Schule, Ausbildung und/oder Studium vollständig angegeben? Stimmen Abschlüsse, Zeiträume und Institutionen?

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Fehlende Angaben lassen Lücken entstehen und wirken unprofessionell.

Was hilft?

  • Abschlussgrad, Fachrichtung, Institution und Zeitraum angeben
  • Relevante Schwerpunkte oder Abschlussarbeiten erwähnen (wenn passend)
  • Bei Berufseinsteigern darf Ausbildung/Studium weiter oben stehen

5. Skills

Was wird geprüft? Gibt es einen klaren Skills-Bereich? Sind technische Fähigkeiten und Soft Skills aufgeführt? Passen die Skills zum Rest des Lebenslaufs?

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Fehlende oder unvollständige Skills bedeuten, dass wichtige Keywords fehlen – und du möglicherweise von ATS-Systemen aussortiert wirst, obwohl du die Fähigkeiten hast.

Was hilft?

  • Einen eigenen Abschnitt für Skills anlegen
  • Technische Skills konkret benennen (z.B. "Excel" statt "MS Office")
  • Sprachniveaus angeben (z.B. "Englisch: C1", "Spanisch: B2")
  • Skills aus der Stellenanzeige bewusst einbauen (wenn du sie wirklich hast)

6. Kontakt

Was wird geprüft? Sind alle wichtigen Kontaktinformationen vorhanden und korrekt formatiert?

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Fehlt die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, kann dich niemand erreichen – selbst wenn der Rest überzeugt.

Was hilft? Folgende Informationen sollten im Kopfbereich stehen:

  • ✅ Vollständiger Name
  • ✅ E-Mail-Adresse (professionell – keine Spitznamen)
  • ✅ Telefonnummer
  • ✅ LinkedIn-Profil (wenn vorhanden)
  • ✅ Stadt / Region (vollständige Adresse ist nicht mehr nötig)

7. ATS-Optimierung

Was wird geprüft? ATS steht für Applicant Tracking System – das sind Programme, die Unternehmen nutzen, um eingehende Bewerbungen automatisch zu filtern, bevor ein Mensch sie liest.

Talentblick prüft, ob dein Lebenslauf von diesen Systemen richtig ausgelesen und bewertet werden kann.

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Dein Lebenslauf könnte bereits automatisch aussortiert werden – noch bevor ihn jemand gesehen hat.

Was hilft?

  • Kein reines Grafik-Layout (Tabellen, Spalten, Textboxen werden oft falsch gelesen)
  • Relevante Keywords aus der Stellenanzeige einbauen
  • Klare, standardisierte Abschnittsüberschriften nutzen
  • Keine Sonderzeichen in kritischen Bereichen (z.B. im Jobtitel)
  • Sprache der Stellenanzeige aufgreifen

ATS und Job-Matching

Wenn du eine Stellenanzeige hinzufügst, zeigt Talentblick dir direkt, welche Keywords aus der Anzeige in deinem Lebenslauf fehlen. → Job-Matching nutzen


8. Gesamtwirkung

Was wird geprüft? Macht der Lebenslauf insgesamt einen professionellen und konsistenten Eindruck? Passt alles zusammen? Gibt es Widersprüche, Lücken oder einen roten Faden?

Was bedeutet ein niedriger Score hier? Selbst wenn alle einzelnen Teile okay sind, kann der Gesamteindruck schwach sein – wenn z.B. der Jobtitel nicht zum Lebenslaufinhalt passt, oder wenn keine klare Positionierung erkennbar ist.

Was hilft?

  • Eine klare Positionierung: Wer bist du beruflich? Was machst du?
  • Konsistenz: Gleiche Zeiträume in Berufserfahrung und Ausbildung, gleiche Schreibweisen
  • Kein "Flickenteppich" aus unterschiedlichen Stilen und Formaten
  • Eventuell ein kurzes Profil oder eine Zusammenfassung ganz oben

Entwickelt von Shopitech – Webentwicklung aus Leidenschaft.